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N° 044 STE

Wohnhäuser Lindenareal, Steckborn

Eingeladener Projektwettbewerb 2014

Auftraggeber: Stadt Steckborn

Landschaftsarchitektur: Brogle Rüeger Landschaftsarchitekten

35 Wohnungen, 2.5 - 5.5 Zi Whg. / 980 m² Gewerbefläche und Polizeiposten


Die Eigenständigkeit des Lindenareals wird charakterisiert durch die Gegensätzlichkeit seiner verschiedenen Seiten. Ab der charakteristischen Linde beim Bahngeleise steigt das Grundstück parallel zur Strasse kontinuierlich an bis zum Lindenweg. Zur anderen Seite erhebt sich das Areal gegenüber der Dorfstrasse und der Bahnlinie zu einer regelrechten Kanzel, welche über der umgebenden heterogenen Stadtlandschaft zu thront. Auf diese einmalige Situation reagiert der Projektvorschlag differenziert reagiert auf die verschiedenen Seiten aber doch klar einheitliche Genossenschaftsüberbauung wahrgenommen wird. Der Längsbau an der Strasse schirmt den Wohnhof ab, was einen guten Schutz vor Lärm bietet, gleichzeitig staffelt sich die Gebäudehöhe leicht ab und reagiert so auf die Topografie. Durch diese Abtreppung des Volumens, sowie durch das gleichzeitige Vor- und Zurückspringen des Gebäudes entsteht ein gefasster Strassenraum, der sich Richtung Bahngeleise hin weitet. So wird der Vorplatz mit der alten Linde zum Auftakt des Areals für Bewohner und Gewerbe. Direkt im Anschluss an die Kernzone liegt in der Nordost-Ecke der Polizeiposten am neuen Platz. An den jeweiligen Enden des Längsbaus wird der Aussenraum dynamisch in den gemeinsamen Innenhof übergeführt. Dieser wird auf der gegenüberliegenden Seite von zwei gleich grossen Solitärbauten flankiert.