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N° 008 DUE

düland – Umnutzung Flugplatz Dübendorf

Offfener Ideenwettbewerb 2012-2013, 3. Preis, mit Weiterbearbeitung

Auftraggeber: Denk-Allmend Zürich

Publikationen: Transhelvetica #17 Juli-August 2013 ‘Utopie’ // WOZ 06/2013 // NZZ, TagesAnzeiger, ZürcherOberländer 12/10/2011 // werk, bauen und wohnen 04/2012 // SRF Radiosendung ‘Doppelpunkt: Ein Flugplatz hebt ab’ 13/10/2011 // hochparterre 11/2011

Website: www.dueland.ch


düland ist das Abenteuer eines unabhängigen kleinen Staates für Feldversuche an Utopien. Die Grenzbebauung bildet den Umriss von Düland ab, ist aber nicht so sehr Grenze, wie Zellwand: eine semipermeable, lebende Schicht mit der grössten Dichte, die den Austausch mit der Umgebung sucht, die gegen Krankheiten von aussen (Hüslipest) schützt, aber lebenswichtige Nährstoffe (Ideen) aufnimmt und verarbeitet. Die Grenzbebauung ist eine solide, auf eine lange Lebensdauer ausgelegte Struktur, und beherbergt ein dicht verwobenes Netz aus Kleingewerbe, Läden, Schulen, Verwaltung und vor allem Wohnungen für 10'000 Menschen. Unterschiedliche Durchfahrten und Öffnungen bieten Verbindungen und Durchblicke in die umliegenden Länder. Die Grenze bleibt als Baute erleb- und begehbar, trennt und verbindet gleichermassen. Das Landesinnere wächst entlang der zentralen Achse, mit Wohnateliers, Cafés, Bars und Restaurants und viel Grünraum dazwischen. Die innere Struktur ist nicht für die Ewigkeit gebaut, sondern einem steten Wandel unterworfen. Die Bewohner von Düland haben die Chance, die Rahmenbedingungen ihres Landes direkt zu verändern und Neues auszuprobieren. Düland zeigt die Vielfalt von Wohn- und Lebensformen, ist Nährboden für eine rege Veranstaltungs- und Konfrontationskultur und ermöglicht den Bewohnern und Besuchern inner- und interkulturelle Begegnungen mit Gleich- und Andersdenkenden.